150702-2. Vier Tatverdächtige nach Aufbruch von Erdbeerverkaufsständen festgenommen
Fliederweg - 02.07.2015Tatzeit: 01.07.2015, 22:40 Uhr und 02.07.2015,
04:30 Uhr Tatorte: Hamburg-Fuhlsbüttel, U-Bahnhof Fuhlsbüttel;
Hamburg-Allermöhe, S-Bahnhof Nettelnburg
Beamte der Polizeikommissariate 34 und 43 haben vier
Tatverdächtige nach Aufbrüchen von Erdbeerverkaufsständen vorläufig
festgenommen. Die Täter hatten es unter anderem auf den Erdbeerwein
abgesehen.
Fall 1 Gestern Abend meldeten Zeugen, dass drei Personen Waren aus
einem offen stehenden Erdbeerverkaufsstand am U-Bahnhof Fühlbüttel
entwenden würden. Bei Eintreffen der Beamten am Einsatzort waren die
Personen bereits geflüchtet. Am Erdbeerstand war eine Verkaufsklappe
aufgedrückt worden. In unmittelbarer Tatortnähe konnte eine
26-jährige Tatverdächtige angetroffen werden. Bei der Überprüfung
ihres Rucksacks fanden die Polizisten vier Gläser Erdbeer- und drei
Gläser Himbeerkonfitüre sowie eine Flasche
Erdbeer-Johannesbeernektar. Hinter dem Verkaufsstand fanden die
Beamten in einem Beet vier Flaschen Erdbeerwein. Nach Zeugenhinweisen
konnten die Beamten auch die zwei weiteren Tatverdächtigen (27, 28)
im Bereich
Fliederweg vorläufig festnehmen. Der 28-jährige
Tatverdächtige leistete dabei heftige Gegenwehr. Die Überprüfung des
27-jährigen Tatverdächtigen ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl
wegen Einbruchdiebstahls vorlag. Stehlgut wurde bei beiden Männern
nicht gefunden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die
26 und 28 Jahre alten Beschuldigten entlassen. Der 27-Jährige wurde
einem Haftrichter zugeführt.
Fall 2 Ein Zeuge bemerkte heute Morgen, wie zwei Männer einen
Erdbeerverkaufsstand am S-Bahnhof Nettelnburg aufbrachen und
anschließend auf dem Vorplatz Erdbeerwein tranken. Beamte des
Polizeikommissariates 43 trafen einen der Tatverdächtigen noch am
Tatort an. Bei dem 42-Jährigen fanden die Beamten zwei Flaschen
Erdbeerwein. Eine Flasche war bereits geöffnet. Der Atemalkoholtest
ergab einen Wert von 3 Promille. Der Tatverdächtige wurde nach
Abschluss seiner erkennungsdienstlichen Behandlung aus dem
Polizeigewahrsam entlassen. Der zweite Tatverdächtige konnte trotz
Fahndung nicht angetroffen werden.
Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt übernommen.
vB.
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